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Buch „Erneuerbare Energien“ von Stiftung Buchkunst ausgezeichnet

[05|07|2022]

Die von Studierenden der Fakultät für Design gestaltete Publikation „Erneuerbare Energien – Zum Verstehen und Mitreden“ ist von der Stiftung Buchkunst als eines der schönsten Bücher Deutschlands ausgezeichnet worden.

 

Die Stiftung Buchkunst zeichnet jedes Jahr die 25 schönsten und innovativsten Bücher Deutschlands aus. Eines der fünf preisgekrönten Bücher in der Kategorie „Ratgeber – Sachbücher“ ist in diesem Jahr die Publikation „Erneuerbare Energien – Zum Verstehen und Mitreden“.

 

Das Buch ist als Teil eines interdisziplinären Projekts und in Kooperation zwischen der Hochschule München, den Autor:innen (Christian Holler, Joachim Gaukel, Harald Lesch, Florian Lesch u.a.) und dem Bertelsmann Verlag erschienen. Das Gestaltungskonzept wurde von Studierenden der Fakultät für Design erarbeitet und umgesetzt. Am Projekt beteiligt waren die Designstudierenden Anna Ehrnsperger, Charlotte Kelschenbach (Illustration), Manuel Lorenz, Anna Lino Roeßle, sowie Prof. Xuyen Dam und Prof. Matthias Edler-Golla.

 

Die Jurybegründung:

 

"Es ist durchaus möglich, dass Sie zu anderen Schlussfolgerungen kommen als wir. Aber das macht nichts …“ Das Handbuch bietet einen sachlichen und verständlichen Überblick zu mehreren Arten nicht-fossiler Energiequellen.

 

Allein die typografische Ebene dieses Buches verfeinert die bereits redaktionell differenzierte Struktur. Hinzu kommt die Bildebene der Vektorgrafiken; sie steigern den Wissensertrag. Sachgrafiken visualisieren Verhältnisse oder Prozesse. Manchmal werden sie angereichert mit illustrativen Elementen, bis sie in ganzseitigen Bildern auf den großzügigen Doppelseiten der Kapitelanfänge ihren maximalen Schauwert entfalten.

 

Alle Gegenstände und Körper werden durch feine Umrisslinien geometrisch abstrahiert, teils ins Komische, teils ins Ornamentale gesteigert. Das gedämpfte, pastellige Kolorit sorgt für eine freundliche, positive Stimmung. Deshalb wundert es kaum, wenn man den Bildstil in der Nähe der Pop Art verortet, die seinerzeit der Aufbruchstimmung in leichtere Zeiten einen Schub verlieh. Der Glaube an die technischen Möglichkeiten kann heute ebenso nützlich sein, um sich nicht von den Untergangsszenarien durch den Klimawandel lähmen lassen.

 

Besonders markant gelingen der Zeichnerin die Formen von amorphen Erscheinungen wie Wolken, Wasser, Dampf und Qualm. Dies mag ein kleiner Hinweis dafür sein, dass, wenn diffuse Phänomene einmal konkret und begreiflich dargestellt worden sind, Fakten gepaart mit guter Laune motivierend wirken.“

 

Das interdisziplinäre Projekt „Erneuerbare Energien“ der Hochschule München wird auch über die Publikation hinaus weitergeführt werden.

 

Mehr über das Buch „Erneuerbare Energien – Zum Verstehen und Mitreden“