Bachelor of Arts 'Design'

STUDIENRICHTUNG FOTODESIGN

Ziel des Studiums

Aufgabe des Fotodesigners ist es, Informationen mit den Mitteln der Fotografie, des Films, der Videotechnik und anderer elektronischer Aufzeichnungsverfahren zu gestalten, zu inszenieren, zu generieren oder bildlich zu dokumentieren.
Neben den praxisbezogenen Fotodesign-Fächern belegen die Studierenden wissenschaftlich-theoretische Fächer, durch die ihre analytischen Fähigkeiten und Fachkenntnisse gefördert werden und die sie zu einem reflektierten Einsatz ihrer angewandten oder künstlerischen Arbeit befähigen sollen. Dabei beinhaltet das Studium auch die aktive Auseinandersetzung mit angrenzenden Medien. Ziel des Studiums ist es, die Studierenden für die gesamte Bandbreite und alle Bereiche des Fotodesigns zwischen anwendungsbezogener und künstlerischer Arbeit auszubilden.

Berufsbild Fotodesigner

Fotodesigner können in den unterschiedlichsten Feldern der Fotografie, des Films und des Fernsehens ihren beruflichen Platz finden. Das Spektrum der Möglichkeiten reicht von der häufig anzutreffenden selbständigen Arbeit in Bereichen wie Architekturfotografie, Bildjournalismus, Modefotografie oder Werbung bis hin zur angestellten Tätigkeit in der Presse, Verlagen, Werbeagenturen, Bildredaktionen oder der Mitarbeit in Film- und Fernsehproduktionen.
Auch Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung, in der Medizin, Behörden und Museen zählen zum möglichen Repertoire einer beruflichen Orientierung. Ein sich ständig wandelndes und neu generierendes Berufsbild führt auch zu Neuorientierungen durch die immer größer werdende Einbindung von Bildern und Filmen in Webblogs oder durch die Entwicklung völlig neuer Bildästhetiken und Techniken in Bereichen wie dem Mobilfunk, TV oder Podcasting.

Der Beruf des Fotodesigners hat sich vom rein bildgenerierenden, technisch- handwerklich orientierten Kreativen zu einem deutlich breiter angelegten Medienprofi entwickelt. Dieser bereitet und bearbeitet seine Bilder oft bis zur Druckvorstufe selbst vor. Im Bereich Video schneidet er oft selbst und passt die Ergebnisse mediengerecht an. Nicht zuletzt ist aber auch eine rein künstlerische Orientierung denkbar, wie die Erfolge vieler Fotografen der letzten Jahre im Bereich freie Kunst beweisen.